Das A&O-Projekt ist für Menschen,
die Drogen konsumieren
und deswegen Schwierigkeiten haben,
einen geregelten Tagesablauf
planen und einhalten zu können.
Es ist entstanden
aus den Erfahrungen der Mitarbeitenden
des Drogenberatungszentrums:
Der Drogenkonsum verhindert
eine Vermittlung in Beschäftigungsmaßnahmen.
Das in der Region Südniedersachsen einmalige Projekt
verbindet darum die drei entscheidenden Elemente:
sozialpädagogische Unterstützung,
therapeutische Beratung
und konkrete Arbeit.

„In unserer Beratungsstelle
erreichten wir bisher Teilerfolge.
Neben sozialpädagogischer Unterstützung
und therapeutischer Beratung
besteht die Notwendigkeit
von konkreter Arbeit,
die persönlichkeitsstabilisierend wirkt.
Das schaffen wir nun mit dem A&O-Projekt.“
Markus Lingemann, Sozialpädagoge

Auf dem Friedhof Junkerberg entsteht ein Themenweg
mit 25 Kunstwerken, der sich mit Leben und Tod
auseinandersetzt. Die 14 Teilnehmenden des A&O-
Projektes, die seit dem 1. Juli 2010 arbeiten, fertigen
Skulpturen und Plastiken aus Fliesen, Holz, Keramik
und Stein. Dabei entdecken sie einerseits ihre Kreativität,
und andererseits werden ihre Fähigkeiten gefördert.
Sie erlernen handwerkliche Techniken und können
diese einüben. Gleichzeitig leisten sie einen dauerhaften
Beitrag zur Verschönerung des Friedhofes.
Die Maßnahme geschieht in enger Kooperation
mit der Friedhofsverwaltung.


„Wir arbeiten hier in einem guten Klima.
Die Teilnehmenden kommen pünktlich
und regelmäßig zur Arbeit.
Sie wollen etwas lernen
und ihr Leben wieder in den Griff bekommen.
Durch die Teilnahme bekommt Ihr Alltag eine Struktur.“
Jochen Kupke,
Steinmetz und handwerklicher Anleiter im Projekt


„Ich freue mich über diese kunstvollen Arbeiten
der Projektteilnehmenden!“
W. Gieße,
Fachdienstleitung Friedhof

„Eine bestechende Idee,
die bereits in der Anfangsphase
durch ihre Umsetzung überzeugt.
Es ist beeindruckend,
wie Hand in Hand gearbeitet wird."
Jörg Mannigel,
Geschäftsführer des Diakonieverbandes Göttingen

Durch die kreative Arbeit am Themenweg
und die Restaurationsarbeiten
an Grabsteinen und Denkmälern
findet auch eine gewollte Auseinandersetzung
mit der Sinnfrage statt.
Hier setzt die
sozialpädagogische Betreuung an.
Die Erfahrungen der Drogenberatung zeigen,
dass Drogenkonsum
ein überwindbares Vehikel
bei der Lebensbewältigung ist.

"Ein christlich motiviertes Stelenfeld
– initiiert durch den Diakonieverband
des Ev.-luth. Kirchenkreises Göttingen –
auf einem großen Parkfriedhof zu installieren,
ist ein in der Republik einmaliges Unterfangen,
welches seinesgleichen sucht."
Thomas Harms,
Diakoniepastor und Projektleiter

Die Teilnahmedauer beträgt sechs Monate.
Die Vergabe der Plätze
findet durch die Fallmanager der JobCenter statt.
Ein Baustein der Maßnahme
ist das Selbstkontrolltraining (SKOLL)
für den verantwortungsbewussten Umgang
mit Suchtstoffen.



„Ich freue mich jeden Tag auf die Arbeit!“
A. S., 38





„Es macht Spaß, kreativ zu arbeiten!“
M. G., 57

Es ist dem Diakonieverband Göttingen gelungen, für die Förderung dieses Projektes die Klosterkammer Hannover und den Innovationsfonds der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers zu gewinnen. Stadt und Landkreis Göttingen und das Amt für Beschäftigungsförderung beteiligen sich ebenfalls maßgeblich an der Finanzierung.

Das Projekt wird sehr gut angenommen und entwickelt sich stetig fort. Da wir möglichst vielen Personen die Teilnahme ermöglichen wollen, soll die max. Teilnehmendenzahl von 14 Personen realisiert werden.

Um die Arbeit zu optimieren freuen wir uns, über Ihre Unterstützung. Bitte nutzen Sie dafür das Konto des Kirchenkreisamtes Göttingen-Münden, Konto-Nummer: 828, Bankleitzahl: 260 500 01 bei der Sparkasse Göttingen, Verwendungszweck: Spende A&O Projekt; 00/01 4300. 1541. Bei Beträgen bis 200 € reicht der Kontoauszug als Spendenbeleg. Bei höheren Beträgen erhalten Sie automatische eine Spendenbescheinigung des Kirchenkreisamtes.

Arbeit und Orientierung ist ein Projekt der Fachstelle für
Sucht und Suchtprävention • Drogenberatungszentrum
Träger des Projektes ist der Diakonieverband Göttingen.
Die Fachstelle ist eine Abteilung des
Diakonieverbandes Göttingen im Ev.-luth. Kirchenkreis Göttingen.

Projekt "Arbeit und Orientierung"
Handwerklicher Anleiter: Jochen Kuppke
Sozialpädagogische Begleitung: Sarah Bergen (Erziehungswissenschaftlerin B.A.)
Dorrit Dommrich (Dipl. Sozialwirtin)
Tel.: (0551) 99629581 • mobil: (0152) 59729920
eMail: arbeit-und-orientierung-goettingen@web.de
Kontakt: Drogenberatungszentrum • Projekt A&O • Markus Lingemann
Mauerstraße 3 • 37073 Göttingen
Tel.: (0551) 45033 • Fax: (0551) 45044 • eMail: a+o@drobz-goe.de
Abteilungsleitung: Sieglinde Bulla
eMail: sieglinde.bulla@suchtberatung-goettingen.de
Tel.: (0551) 72051
Projektleitung: Diakonieverband Göttingen • Pastor Thomas Harms
Schillerstraße 21 • 37083 Göttingen
Tel.:(0160) 96815477 • eMail: t_harms@web.de